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Vertiefungsstufe SS 2017 und WS 2017/18

Die Fortbildungszentren Hochschullehre der Universitäten Bamberg, Bayreuth und Erlangen-Nürnberg bieten im SS 2017 und WS 2017/18 den Lehrenden ihrer Universitäten an, ein Zertifikat über 200 Arbeitseinheiten zu erlangen. Dieses Angebot einer Vertiefungsstufe über zusätzliche 80 AE ergänzt die Grund- und Aufbaustufe.

Hier erhalten Sie die wichtigsten Informationen zur Vertiefungsstufe:

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Die Fortbildungszentren Hochschullehre der Universitäten Bamberg, Bayreuth und Erlangen-Nürnberg bieten im SS 2017 und WS 2017/18 den Lehrenden ihrer Universitäten an, ein Zertifikat über 200 Arbeitseinheiten zu erlangen. Dieses Angebot einer Vertiefungsstufe über zusätzliche 80 AE ergänzt die Grund- und Aufbaustufe.

Im Rahmen dieser zweisemestrigen Vertiefungsstufe erreichen Sie Folgendes:

  • Sie vertiefen Ihre bisherige hochschuldidaktische Ausbildung
  • Sie erweitern Ihre hochschuldidaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten
  • Sie reflektieren Ihre eigene Lehrtätigkeit
  • Sie arbeiten gezielt am Transfer in die Praxis
  • Sie erfüllen die bundesweiten und internationalen Standards für eine gute hochschuldidaktische Qualifikation
  • Sie erweitern Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lehrportfolio und Lehrprojekt als Nachweis der Lehrqualifikation
Bestandteile der Vertiefungsstufe Art der Veranstaltung  AE
1. Auftaktseminar: Einführung, Grundlagen Lehrprojekt  Präsenzseminar 8
2. Lehrprojekt Selbststudium und Beratung 16
3. Lehrberatung: Kollegiale Hospitation Arbeit in 3er Teams  14
4. Lehrberatung: Coaching Individuelle Beratung durch hochschuldidaktische Coaches 6
5. Einführung Lehrportfolio  Präsenzseminare (2 x 0,5 Tage) 8
6. Erstellen eines Lehrportfolios Selbststudium 20
7. Zwischenergebnisse gemeinsam reflektieren und Präsentation Lehrprojekt Präsenzseminar 8
GESAMT 80
  1. Im Auftaktseminar werden die aktuellen Entwicklungen bzgl. der Lehre der Teilnehmenden reflektiert und Elemente für die professionelle Gestaltung der Lehre (z. B. Lehr-Lern-Theorien) vorgestellt. Das Seminar hilft dabei, die unterschiedlichen Bestandteile der Vertiefungsstufe zu organisieren und Teams für die kollegiale Hospitation zu bilden. Darüber hinaus wird von jedem/r Teilnehmenden ein Entwurf eines Konzepts für das Lehrprojekt erarbeitet.
  2. Im Lehrprojekt entwickeln Sie ein innovatives Lehrkonzept, das Ihre Lehre bereichern wird und ein Impuls für zukünftige Lehrprojekte sein soll. Dabei erfolgt eine Beratung durch den/die jeweilige/n Standortkoordinator/in. Sie setzen das Lehrprojekt in die Praxis um und werten es aus. Am Ende erstellen Sie einen Bericht über das Projekt. Dieses Projekt kann in das Portfolio mit einfließen.
  3. Im Rahmen der kollegialen Hospitation besuchen sich die Teilnehmenden gegenseitig in ihren Lehrveranstaltungen. Sie geben sich Feedback und arbeiten an der Umsetzung konkreter Ziele, wie z. B. dem Einsatz von Medien oder Methoden. Obligatorischer Bestandteil der kollegialen Hospitation ist die Erstellung eines max. zweiseitigen Reflexionsberichts über den Hospitationsprozess.
  4. Sie haben die Möglichkeit, im Rahmen der Vertiefungsstufe ein Coaching oder eine Lehrberatung im Umfang von drei Stunden in Anspruch zu nehmen. Das Coaching wird von erfahrenen Coaches bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des FBZHL durchgeführt. Bestandteil kann ggf. eine Hospitation durch einen Coach oder eine/n Koordinator/in des FBZHL sein.
  5. Zwei halbe Workshop-Tage bereiten Sie auf das Lehrportfolio vor.
  6. Im Rahmen des Lehrportfolios – in der Regel ein Text von 7 bis 10 Seiten – können Sie Ihre eigene Lehrtätigkeit reflektieren und dokumentieren. Dabei haben Sie die Möglichkeit, Ihr persönliches Lehrprofil für Bewerbungen darzustellen. Im Verlauf der zwei Semester erstellen Sie mit professioneller Begleitung die wichtigsten Bausteine zu Ihrem individuellen Portfolio.
  7. Im Präsenzseminar Zwischenergebnisse gemeinsam reflektieren werden der Stand der Arbeiten besprochen und die Teilnehmenden stellen ihr Lehrprojekt vor. Dabei haben sie die Möglichkeit, sich Feedback und Anregungen für die weitere Arbeit einzuholen. Hier können auch aktuelle Fragen zur Vertiefungsstufe und ihren Bestandteilen, die im Laufe der Arbeit entstanden sind, geklärt werden. Zudem wird es einen theoretischen Input zu einem oder mehreren hochschuldidaktischen Themen geben.

zu 1.: Auftaktseminar (8 AE)
Leitung: Uta Gärtner (BA), Dr. Uwe Fahr (FAU), PD Dr. Frank Meyer (BT)
Termin: 21. März 2017 (9 bis 17 Uhr)
Ort: Universität Erlangen-Nürnberg, Fortbildungszentrum Hochschullehre, Dr. Mack-Straße 77, Fürth

Inhalte:

  • Gegenseitiges Kennenlernen
  • Reflexion der eigenen Lehre
  • Individuelle Planung der Teilnahme an der Vertiefungsstufe
  • Entwicklung eines Lehrprojekts
  • Terminvereinbarungen für Hospitationen und Coaching

zu 5.: Lehrportfolio – Teil 1 (4 AE)
Leitung: Uwe Fahr
Termin: 12. Mai 2017 (9 bis 13 Uhr)
Ort: Universität Bamberg, Kapuzinerstraße 20/02.08

Inhalte:

  • Lehrportfolio als Instrument der Außendarstellung
  • Lehrportfolio als Instrument der Selbstevaluation
  • Elemente eines Lehrportfolios
  • Reflexion der eigenen Lehrphilosophie

Lehrportfolio – Teil 2 (4 AE)
Leitung: Uwe Fahr, Uta Gärtner, Frank Meyer
Termin: 26. Juni 2017 (9 bis 13 Uhr)
Ort: Universität Bamberg, Kapuzinerstraße 20/02.08

Inhalte:

  • Diskussion vorliegender Entwürfe von Lehrportfolios
  • Schreibwerkstatt

 

zu 7.: Präsenzseminar Zwischenergebnisse gemeinsam reflektieren (8 AE)
Leitung: Dr. Uwe Fahr, Uta Gärtner, PD Dr. Frank Meyer
Termin: 12. Oktober 2017 (10 bis 18 Uhr)
Ort: Außenstelle der Universität Bayreuth, Bayreuth, Nürnberger Str. 38, Zapf-Haus 4, Raum 4.2.12-13

Inhalte:

  • Lehrprojekte präsentieren
  • Feedback zum Arbeitsstand
  • Aktuelle Herausforderungen der Lehrtätigkeit reflektieren und diskutieren
  • theoretischer Input zu hochschuldidaktischem Thema bzw. Themen
  • Offene Fragen zur Vertiefungsstufe klären

Abschluss und Übergabe der Zertifikate

Leitung: Dr. Uwe Fahr, Uta Gärtner, PD Dr. Frank Meyer
Termin: 28. Februar 2018 (15 bis 18 Uhr)
Ort: Universität Erlangen-Nürnberg, Fortbildungszentrum Hochschullehre, Dr. Mack-Straße 77, Fürth

Inhalte:

  • Reflexion der Arbeit in der Vertiefungsstufe
  • Übergabe der Zertifikate

Fristen und Termine:

Der letzte Abgabetermin für die Lehrprojekte, Lehrportfolios und Hospitationsberichte ist der 01. Februar 2018.

Koordinator Vertiefungsstufe an der FAU:

Dr. Uwe Fahr

  • Tätigkeit: Koordinator Vertiefungsstufe und Neuberufenenprogramm, Coaching und Beratung
  • Telefonnummer: 09131/85-64802
  • E-Mail: uwe.fahr@fau.de
  • Adresse:
    Dr.-Mack-Straße 77
    90762 Fürth

Die Anmeldung zu den Seminaren der Vertiefungsstufe erfolgt für Lehrende der FAU per E-Mail an Dr. Uwe Fahr (uwe.fahr@fau.de). Das Kontingent an Teilnahmeplätzen pro Standort ist begrenzt. Die Teilnahme hängt von der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen sowie der Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen ab. Ihre Anmeldungs-E-Mail muss zwingend folgende Informationen enthalten:

  • Bitte geben Sie an, welche Zertifikate Sie bereits erworben haben.
  • Wenn Sie bereits das „Zertifikat Hochschullehre der Bayerischen Universitäten“ über 120 AE erworben haben oder es im Verlauf des Kalenderjahres 2017 beantragen werden, können Sie an der Vertiefungsstufe teilnehmen.
  • Bitte listen Sie die Titel Ihrer Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2016, des Wintersemesters 2016/17 sowie des Sommersemesters 2017 auf.
  • Eine Teilnahme an der Vertiefungsstufe ist nur dann möglich, wenn Sie im Sommersemester 2017 sowie Wintersemester 2017/18 jeweils mindestens 2 SWS lehren.

Fügen Sie Ihrer E-Mail bitte außerdem noch Ihre Kontaktdaten hinzu:

  • Titel, Vorname, Name
  • E-Mail
  • Lehrstuhl
  • Weblink zur Homepage des Lehrstuhls
  • Telefonnummer dienstlich
  • Telefonnummer privat (optional)

Bitte melden Sie sich bis zum 3. März 2017 für die Vertiefungsstufe an.

Die Teilnahme an dem Programm kostet für Teilnehmende mit einer Vollzeitstelle (75% bis 100% Arbeitszeit) 180 €; für Teilnehmende mit einer Teilzeitstelle (bis einschl. 74,9% Arbeitszeit) 100 €.
Die Teilnahmegebühr muss in voller Höhe bis zum 17. März 2017 auf das Konto des FBZHL des jeweiligen Standorts eingegangen sein.
Die Überweisungsinformationen erhalten Sie von dem FBZHL Ihrer Universität per E-Mail.