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Bewertung und Förderung des wissenschaftlichen Schreibens von Studierenden

Autoren: Lorinda Palmer, Tracy Levett-Jones, Rosalind Smith and Margaret McMillan

Aus der Reihe: Schriften zur Hochschuldidaktik. Beiträge und Empfehlungen des Fortbildungszentrums Hochschullehre der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Quelle

Palmer, L., Levett-Jones, T., Smith, R. & and McMillan, M. (2014). Academic literacy diagnostic assessment in the first semester of first year at university. The International Journal of the First Year in Higher Education, 5(1). 67-78. doi: 10.5204/intjfyhe.v5i1.201


Problembeschreibung/Zieldefinition

Wissenschaftliches Schreiben spielt in praktisch allen Studiengängen eine wichtige Rolle für den Studienerfolg. Es kann jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass alle Studierenden bereits zu Studienbeginn über die Kompetenzen verfügen, die sie für das wissenschaftliche Schreiben benötigen. Auch für Quereinsteiger, die nach längerer Zeit in der Arbeitswelt an einer Hochschule studieren, stellen die für sie neuen Anforderungen durch wissenschaftliches Arbeiten zuweilen eine Herausforderung dar.

In Anbetracht der dargestellten Situation stehen Hochschulen vor der Aufgabe, zweierlei zu verbinden: Zum einen sollen hohe Standards für wissenschaftliches Schreiben eingehalten werden, zum anderen soll vermieden werden, diejenigen Studierenden durch von Beginn an hohe Anforderungen auszuschließen, die zu Studienbeginn noch weniger mit diesen Standards vertraut sind. Es ist daher erforderlich, dass an Hochschulen die Kompetenzen der Studierenden im wissenschaftlichen Schreiben gezielt gefördert werden.

Ein erster Schritt zur Förderung und Festigung der wissenschaftlichen Schreibkompetenzen von StudienanfängerInnen besteht darin, zunächst einen Eindruck von diesen Kompetenzen zu gewinnen. Dazu können die Lehrenden einen Kriterienkatalog der Art verwenden, wie er im Folgenden vorgestellt wird. Für die Studierenden ist ein solcher Kriterienkatalog hilfreich, damit sie möglichst früh Feedback zur Qualität und Form ihres wissenschaftlichen Arbeitens im Allgemeinen und ihren Kompetenzen im wissenschaftlichen Schreiben im Besondern erhalten und ihre Schreibkompetenzen gegebenenfalls ausbauen können. Für Lehrende ist ein solcher Kriterienkatalog hilfreich für die spätere Bewertung der Studierenden und für die Herstellung von Transparenz im Hinblick auf die von ihnen in ihren Lehrveranstaltungen verwendeten Bewertungkriterien.

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