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Lebendige Darstellung verschiedener Paradigmen in Lehrveranstaltungen

Autoren: Sepideh Stewart & Wayne Stewart

Aus der Reihe: Schriften zur Hochschuldidaktik. Beiträge und Empfehlungen des Fortbildungszentrums Hochschullehre der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Quelle

Sepideh Stewart & Wayne Stewart (2014) Teaching Bayesian statistics to under-graduate students through debates, Innovations in Education and Teaching International, 51(6), 653-663, DOI: 10.1080/14703297.2013.791553


Problembeschreibung/Zieldefinition

In vielen Wissenschaften kommt es vor, dass mehrere Paradigmen zu einem Sachverhalt vorhanden sind, welche nebeneinander bestehen, wobei kein Paradigma als falsch gilt. Das neuere Paradigma ist dabei keine bloße Ergänzung des alten, sondern eine andere Herangehens- und Betrachtungsweise. Zum Beispiel kann in der Experimentalphysik das Licht als Teilchen und als Welle betrachtet werden. Studierende können Probleme haben, das schon Bekannte vom neuen Paradigma zu unterscheiden bzw. die Eigenschaften des Neuen im Kontrast zum Alten korrekt zu erfassen. Hier sind Methoden wünschenswert, die dabei helfen, solche überwiegend historischen Debatten lebendig werden zu lassen, statt sie nur in zusammengefasster Form in Lehrbuchtexten abzuhandeln.

Eine Methode, Paradigmen einander lebendig gegenüberzustellen, beschreiben Stewart & Stewart (2014) in der hier vorgestellten Studie vor. Darin haben sie der klassischen Statistik die im 18. Jahrhundert entwickelte Bayessche Statistik gegenübergestellt (vgl. Bernando, 2005). Stewart & Stewart (2014) explizieren in ihrer Methode die Unterschiede und Besonderheiten beider Paradigmen durch eine von Bauchrednerpuppen präsentierte Debatte über das alte und das neue Paradigma.

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