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Studierende zur Reflexion von Feedback anregen: Das Anfertigen eines Begleitschreibens bei der Überarbeitung von Hausarbeiten

AutorInnen: Frances Daniel, Indiana University Northwest, U.S., Catherine M. Gaze, Elmhurst College, U.S., Jason L. G. Braasch, University of Memphis, U.S.

Aus der Reihe: Schriften zur Hochschuldidaktik. Beiträge und Empfehlungen des Fortbildungszentrums Hochschullehre der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.

Quellen

Daniel, F., Gaze, C. M., & Braasch, J. L. G. (2015). Writing cover letters that address instructor feedback improves final papers in a research methods course. Teaching of Psychology, 42(1), 64-68.

Problembeschreibung / Zieldefinition

In vielen Veranstaltungen erhalten Studierende von der Lehrperson Feedback zu selbstverfassten wissenschaftlichen Texten, in denen sie beispielsweise über eigene Forschungsarbeiten berichten. Dies führt jedoch nicht immer dazu, dass dieses Feedback in der letztlich abgegebenen Version umfassend und vollständig umgesetzt wird. Daniel, Gaze und Braasch (2015) führen dies darauf zurück, dass die Studierenden sich nicht vertieft mit dem Feedback auseinandersetzen und es nicht hinreichend reflektieren.

Der beschriebene Umstand hat Daniel et al. (2015) dazu veranlasst, die im Folgenden beschriebene Methode zu entwickeln und zu überprüfen, bei der Studierende wie in einem Peer-Review-Prozess einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift der überarbeiteten Fassung ein Begleitschreiben (engl. „Cover Letter“) beilegen, in dem sie darlegen, wie sie mit dem Feedback zu ihrem Text umgegangen sind. In einem solchen Begleitschreiben werden üblicherweise die Anmerkungen der Gutachtenden tabellarisch aufgelistet und es wird für jede Anmerkung beschrieben, wie mit dieser umgegangen wurde. Der Umgang mit den Anmerkungen der Gutachtenden wird dabei meist durch Verweise auf die entsprechenden Textabschnitte und direkte Zitate belegt.

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