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Vorlesungen – ein Anachronismus? Teil 1: Ablaufmodell einer Vorlesung

Berichte_FBZHL_1_2013
Aus der Reihe
Schriften zur Hochschuldidaktik. Beiträge und Empfehlungen des Fortbildungszentrums Hochschullehre der Friedrich-­Alexander Universität Erlangen-­Nürnberg.
Jörg Stender, Universität Erlangen-Nürnberg
Der erste Teil widmet sich zunächst den Problemen und Vorzügen einer Vorlesung. Herausgearbeitet wird, dass trotz der vielfach proklamierten Wende vom Lehren zum Lernen gute Vorlesungen immer noch Sinn machen, insbesondere dann, wenn es um die Vermittlung von Grundlagenwissen geht.
Auch Befunde der Lehr-Lern-Forschung lassen ein solches Konzept weiterhin als legitim und sinnvoll erscheinen, wenn es gut gestaltet ist. Dabei käme es darauf an, traditionellen Kritikpunkten an Vorlesungen Rechnung zu tragen.
Vor diesem Hintergrund wird ein 6-Phasen-Modell einer Vorlesungssitzung vorgestellt. Zu jeder Phase werden Hinweise zur sinnvollen Ausgestaltung und Praxisbeispiele aus der Lehre gegeben.